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Unsere Louise war nur 6 Monate bei uns. Sie kam schon krank zu uns, ohne Namen. Von Anfang an war sie unglaublich zutraulich und erzählte immer mit mir wenn ich in der Nähe war.
Sie kümmerte sich rührend um ihre Freundin Thelma, die mit ihr bei uns einzog. Auch sie war sehr krank. Louise schaffte es sich in die Gruppe zu integrieren und immer nach Thelma zu schauen. Louise hatte so viel Freude in den 6 Monaten hier. Sie erkundete alle Ecken und liebte den grossen Auslauf.
Schnell fand sie ihren Lieblingsschlafplatz. Homöopathisch konnte ich sie sehr gut begleiten und ihr lange Zeit ihre Lebensqualität zurück geben. Louise liebte Mehlwürmer. Sie war immer fair und lieb und den anderen Hennen. Eine wunderbare Seele war sie. Ich vermisse sie und sie fehlt auch in der Gruppe.
Ein herzliches Dankeschön für die gemeinsame Zeit, liebe Louise.
Louise geniesst den AuslaufLouise an ihrem Lieblingsplatz
Heute haben wir den Stall für den Winter vorbereitet. Alle Gitter die Luft zuführen haben wir mit Folie abgedeckt, damit die kalte Luft dann draussen bleibt, es kuschlig wird im Stall. Zusätzlich mehr Stroh verteilt, als Beschäftigung und damit es so richtig gemütlich ist, wenn die Hennen darauf schlafen.
Ein Badeplatz aus Erde und Kieselgur habe ich angelegt. Damit im Winter auch die Pflege des Federkleides sichergestellt ist, wenn der Schnee den Auslauf fest im Griff hat. Den Hochsitz und den kleinen Stall im Auslauf geputzt und wieder neu mit Hanfstreu befüllt.
Jetzt ist alles vorbeitet. Wir sind für den Winter gerüstet.
Unsere Henriette hat uns am 09.11.2022 für immer verlassen. Ihr Lebenswille und ihre Lebenskraft schienen unendlich zu sein und durch nichts stoppen zu können. Immer wieder rappelte sie sich auf, kämpfte und fand zurück ins Leben. Ich war beeindruckt. Ich konnte sie lange Zeit homöopathisch unterstützen. Dann kam aber doch der Tag, an dem wir beide spürten, dass ihre Zeit hier auf Erden vorbei war. Henriette kam am 05.09.2021 zusammen mit Picky und Klarinette aus einer Privathaltung zu uns. Sie war immer freundlich, reserviert, wusste was sie wollte und was nicht. Sie war zufrieden und gelassen. So kannte ich sie. So konnte sie nun noch über ein Jahr mit der grossen Schar das schöne Wetter, die Badeplätze, Schattenplätze, den Stall und vieles mehr geniessen.
Wunderbar , sie hier gehabt zu haben. Sie wusste immer was sie wollte. Dankbar und traurig sende ich dir liebe Grüsse Monika
Heute, 5.10.2022 sind Lucy (Sussex) und Flurina (Sperber) aus der Privathaltung zu uns gekommen, um hier ihren Lebensabend zu verbringen.
Da sie nur einen kleinen Schlafstall hatten und zwei Kolleginnen im letzten Winter verloren haben, suchten sie nun mehr Platz und Raum für den kommenden Winter, sowie eine grössere Herde. Die beiden Damen sind ca. 2 Jahre alt.
Lucy und Flurina
Herzlich Willkommen ihr Beiden! Lebt euch schnell ein, damit ihr noch vor dem Schnee den Auslauf erkunden könnt.
Es hat abgekühlt, darüber freuen sich die Hühner. Auch dass es viel geregnet hat. Denn dann ist der Boden weich und die Chance Leckereien zu finden ist viel grösser, als wenn der Boden trocken ist. Das Scharren ist leichter und ergiebiger.
Im Moment wohnen noch 11 Hennen und die beiden Hähne auf Sorello. Zwei Damen, aus einer Privathaltung, warten darauf aufgenommen zu werden, da sie es im Winter auf Sorello durch das grosse Raumangebot im Stall besser haben, als in ihrem jetzigen kleinen Schlafstall. Diese Gruppe wird dann so bleiben über den Winter. Es werden erst wieder im Frühling neue Hennen gerettet und dazu kommen. Zudem plane ich, Schwedische Blumenhühner aufzunehmen. Diese sehen traumhaft aus und da sie nicht so viele Eier pro Jahr legen, bleiben sie länger bei mir, der Hühnerschar und den Hähnen.
Viele Hennen sind nun schon sehr alt mit 3-4 Jahren. Sie bekommen täglich Homöopathie und sind noch alle mit guter Lebensqualität unterwegs. Obwohl die eine oder andere schon einen dicken Bauch hat und die Vielschichteier in sich trägt, an der die meisten Legehennen erkranken, da sie zu viele Eier in ihrem Leben legen müssen.
Sissi ist im Moment die älteste. Sie ist bald 4 ½ Jahre und immer noch mit der Hühnerschar unterwegs. Das ist so schön. Sie kam 2020 aus der Privathaltung zu mir, mit acht anderen Hennen. Sie ist noch die Letzte von diesen acht und es freut mich jeden Tag von Herzen wenn ich sie sehe. Wir kennen uns nun schon so lange und ich kenne genau ihre Vorlieben und ihren Charakter.
Es ist einfach wunderbar, wenn Hennen so lange bei mir sind. Wir kennen uns gegenseitig so gut, können uns non – verbal lesen und geniessen so die Stunden die wir gemeinsam verbringen. Die vielen Charktere machen diese Hühnerschar einmalig und jedes Huhn bereichert dies.
Nun hoffen wir, dass der Winter nicht so viel Schnee zu uns bringt, dass sie auch dann in den Auslauf können oder wenigstens einen Teil benutzen können.
Der Herbst dauert ja noch etwas und dann kommen die vielen Blätterhaufen in denen sie mit Vorliebe wühlen und scharren. Wenn ich dann wieder die Blätter zusammen reche, weiss ich jetzt schon das eine freudige Hühnerschar mich begleitet. Und darauf freue ich mich riesig.
Unsere lebensfrohe Aurora war am Abend des 15.09.2022 nicht im Stall. Wir gingen auf die Suche und fanden sie tot im Hochsitz liegen. Aurora kam am 21.09.2020 zu uns auf Sorello. Sie hatte eine besondere Gabe – Ihre Lebensfreude steckte einem sofort an, wenn ich den Stall machte, im Auslauf war oder einfach nur bei ihnen sass und sie beobachtete. Danach hatte ich immer gute Laune. Sie versprühte so viel Energie und positives, obwohl ihr Leben bis dahin alles andere als einfach war. Dies ist für mich immer so beeindruckend.
Aurora wurde dreieinhalb Jahre und das ist für ein Hochleistungshuhn wie Aurora schon sehr alt. Fast zwei Jahre durfte sie ein unbeschwertes Leben hier führen, sich erholen und ganz sie selber sein. Fast zwei Jahre durfte ich sie geniessen. Mein Energiebündelchen, die immer wusste wie sie mich aufheitern konnte.
Ich bin dankbar ist sie schnell über die Regenbogenbrücke gegangen und konnte den schönen Ausblick vom Hochsitz als letzten schönen Blick auf dieser Erde mitnehmen.
Mit zunehmendem Alter wurde sie ruhiger, ihre Energie sprühte nicht mehr so nach aussen, sie benötigte sie für sich. Ihre Leidenschaft mir oft etwas zu erzählen, liess aber nicht nach. Das waren immer herrliche Momente mit ihr.
Mit tiefer Zuneigung und Bewunderung für deine strahlende Seele liebe Aurora Alles Liebe und herzlichen Dank Monika