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Nele durfte gut 2 Jahre bei uns sein und unser Leben bereichern. Stolze 3 1/2 Jahre ist sie geworden, was ein sehr langes Leben ist für ein Legehenne. Sie fühlte sich sofort hier zu Hause und hat am zweiten Tag sich so benommen, als wenn sie schon immer hier gelebt hätte. Aussergewöhnlich. So wie Nele selber.
Sie wirkte immer so weise, in sich ruhend. So ging ihr Leben dann auch zu Ende. Sehr ruhig, bedächtig, weise.
Alles, alles Liebe wünschen wir dir… Monika & die Hennen
Am Montag, 10.3.25 fand am Strickhof ZH in Lindau ein Hühnerhomöopathie Tag statt. Zusammen mit der Tierärztin Julia Schlatter. Von Bedürfnissen der Hühner, Stall- und Auslaufmanagement über Ernährung, Durchfall bis zu spannenden Fällen und den homöopathischen Mitteln dazu, es war alles dabei.
Ein spannender Tag mit über 40 Teilnehmern. Es waren Hobby Hühnerhalter sowie Landwirte dabei, die bis zu 8000 Legehennen in ihrem Stall haben. Nicht nur die Vorträge waren spannend, auch der Austausch in den Pausen und beim gemeinsamen Mittagessen. Es wurden wieder neue Kontakte geknüpft und viele Informationen ausgetauscht.
Ich freue mich auf weitere interessante Hühnertage und Vorträge. Dass immer mehr Hühnerhalter selbstständig, schnell und effizient ihren Hennen helfen können und wissen was sie beobachten müssen um ihren Schützlingen schnellstmöglich helfen zu können. Einschätzen, wann ein Huhn krank ist, um welche Krankheit es sich handelt und das passende Mittel geben zu können.
Mein Lieber Hahn Abraxas ist nur 5 Monate nach seinem Bruder Tofino gestorben.
Es machte mir den Anschein, dass er „gebrochen„ war, nachdem sein Bruder im Mai bei einem Fuchsangriff ums Leben kam. Ich merkte, er gab sich unglaublich Mühe ins Leben mit seinen Hennen zurückzukommen. Die Aufgaben, die er sich vorher mit Tofino teilte, so gut es ging wahr zu nehmen. Aber er war nicht mehr der „Alte“. Er wurde schliesslich krank und es gab kein Mittel um ihn zu retten. Wohl um ihm das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Aber nicht um ihn eben zu retten.
Es fühlte sich so an, als wenn er seinem Bruder folgen wollte. Dies tat er dann am 21.11.2024 in den Morgenstunden. Die beiden waren sooo lieb. Nie haben sie mich angegriffen, waren nie böse zu mir, so wie man es von anderen Hähnen hört. Abraxas frass aus der Hand, so wie sein Bruder. Schaute sehr gut zu seinen Hennen und bewachte sie akribisch.
Abraxas mit seinem wunderschönen Gefieder
Abraxas als kleines Küken bei Mama Hedwig in den Federn
Ohne ihn und seinen Bruder ist es nicht mehr dasselbe. Die Ordnung in der Herde, die Dynamik, die vielen Kommentare von Abraxas, das krähen … Er fehlt mir sehr. Habe ich doch beide als Küken erleben dürfen und das einmalige Erlebnis wie Hedwig sie grossgezogen hat. Mein Trost….nun sind alle drei wieder vereint. Wir bleiben hier zurück, vermissen ihn und gehen unserm Hühneralltag nach.
In ewiger Erinnerung und Dankbarkeit für all das was Du mich gelehrt und mir geschenkt hast. In Liebe Monika und die Hennen und vor allem Flurina, die dich ganz doll vermisst….