Homöopathie bei Hühnern mit Monika Schröder am 24.3.25, 19:00-19:30 Uhr, online

Am Montag, 10.3.25 fand am Strickhof ZH in Lindau ein Hühnerhomöopathie Tag statt.
Zusammen mit der Tierärztin Julia Schlatter. Von Bedürfnissen der Hühner, Stall- und Auslaufmanagement über Ernährung, Durchfall bis zu spannenden Fällen und den homöopathischen Mitteln dazu, es war alles dabei.
Ein spannender Tag mit über 40 Teilnehmern. Es waren Hobby Hühnerhalter sowie Landwirte dabei, die bis zu 8000 Legehennen in ihrem Stall haben. Nicht nur die Vorträge waren spannend, auch der Austausch in den Pausen und beim gemeinsamen Mittagessen. Es wurden wieder neue Kontakte geknüpft und viele Informationen ausgetauscht.
Ich freue mich auf weitere interessante Hühnertage und Vorträge. Dass immer mehr Hühnerhalter selbstständig, schnell und effizient ihren Hennen helfen können und wissen was sie beobachten müssen um ihren Schützlingen schnellstmöglich helfen zu können. Einschätzen, wann ein Huhn krank ist, um welche Krankheit es sich handelt und das passende Mittel geben zu können.




Der Winter hatte uns jetzt voll im Griff. Die meiste Zeit blieben alle Hühner im Stall. Alle paar Tage wollten sie aber draussen unter dem Dach Sandbaden. Egal wie kalt es war. Es wurde im Stroh gescharrt, in den Kisten sandgebadet… nach Leckerli gesucht… mitgebrachtes Gras gefuttert – eine besondere Leckerei … die Wärme des Stalls genossen… auf Brettern balanciert…

Es sind nun nur noch 8 Hennen. Die Truppe hat sich nach den Ableben der anderen gut organisiert und zusammen gefunden. Nele hat jetzt meistens das Sagen. Heute ist Föhn angesagt. Der Schnee ist an vielen Orten weg und sie haben sich voller Freude in den Ausgang gestürzt. Auf der Wiese Gras gefuttert, im Laub gescharrt… voll und ganz den Wärmeeinbruch genossen. Bevor nun dann wieder der Schnee und die Kälte kommen….

Im Dezember 24 ist unsere Bonnie, erst 6 Monate jung, sehr krank geworden. Den genauen Grund weiss ich immer noch nicht, ich warte auf den Bericht der Obduktion.

Unfassbar, dass ein so junges Huhn schon so krank sein kann. Am 17. Dezember 24 ist sie dann von uns gegangen. Sie konnte sich sogar noch von ihrer besten Freundin June verabschieden. Es ist so unglaublich tragisch und unfassbar, dass mir die Worte fehlen. Es tut einfach zu weh.
Ich hatte Bonnie die letzten Tage im Haus, im Badezimmer, so dass ich sie besser versorgen konnte, regelmàssug Futter und Trinken anbieten konnte.

Dankbar für die kurze Zeit, die Bonnie mein/ unser Leben bereichert hat…wünschen wir dir alles, alles Liebe auf der anderen Seite des Regenbogen…Moni & June.
Mein Lieber Hahn Abraxas ist nur 5 Monate nach seinem Bruder Tofino gestorben.
Es machte mir den Anschein, dass er „gebrochen„ war, nachdem sein Bruder im Mai bei einem Fuchsangriff ums Leben kam. Ich merkte, er gab sich unglaublich Mühe ins Leben mit seinen Hennen zurückzukommen. Die Aufgaben, die er sich vorher mit Tofino teilte, so gut es ging wahr zu nehmen. Aber er war nicht mehr der „Alte“. Er wurde schliesslich krank und es gab kein Mittel um ihn zu retten. Wohl um ihm das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Aber nicht um ihn eben zu retten.
Es fühlte sich so an, als wenn er seinem Bruder folgen wollte. Dies tat er dann am 21.11.2024 in den Morgenstunden. Die beiden waren sooo lieb. Nie haben sie mich angegriffen, waren nie böse zu mir, so wie man es von anderen Hähnen hört. Abraxas frass aus der Hand, so wie sein Bruder. Schaute sehr gut zu seinen Hennen und bewachte sie akribisch.
Ohne ihn und seinen Bruder ist es nicht mehr dasselbe. Die Ordnung in der Herde, die Dynamik, die vielen Kommentare von Abraxas, das krähen … Er fehlt mir sehr. Habe ich doch beide als Küken erleben dürfen und das einmalige Erlebnis wie Hedwig sie grossgezogen hat. Mein Trost….nun sind alle drei wieder vereint. Wir bleiben hier zurück, vermissen ihn und gehen unserm Hühneralltag nach.
In ewiger Erinnerung und Dankbarkeit für all das was Du mich gelehrt und mir geschenkt hast. In Liebe Monika und die Hennen und vor allem Flurina, die dich ganz doll vermisst….