Thelma

Thelma kam am 17. Mai 2022 aus einer privaten Haltung zu uns . Leider war sie zu diesem Zeitpunkt schon sehr krank. Sie suchte einen neuen Platz, da sie keine Eier mehr legt, und
somit nicht mehr von Nutzen war. Ich bemerkte ihre Krankheit 2 Tage später und konnte ihr noch einige Zeit mit Homöopathie helfen. Sie schlief in der Nacht zum 24.6.2022 friedlich
ein. Da sie dann schon sehr schwach war, bettete ich sie in einem Strohkörbchen.

Thelma konnte es am Anfang kaum fassen. Einen so grossen Auslauf zu haben, mit feinen Leckeren, einem Hochsitz, Wiese zum knabbern… Sie besuchte noch so lange sie konnte diese Plätze und genoss es dort, verabschiedete sich allmählich. Ich habe ihr es so von Herzen gewünscht, all dies noch lange geniessen zu können. Leider sollte es nicht sein.

Ihre Freundin Louise, die zusammen mit ihr bei uns einzog, kümmerte sich rührend um sie. Sie ging immer wieder zu ihr hin, verbrachte Zeit mit ihrer Freundin Thelma. Sie hatten 3 Jahre auf kleinem Raum zusammen verbracht, vorher. Wenn man dies sieht und wahrnimmt, berührt es enorm das Herz.

Dies zu erleben, hat mich stark erschüttert. Ein Tier sollte KEIN Nutztier sein. Es sind Lebewesen wie du und ich. Auch sie möchten frei sein, geliebt werden und ihr Leben ihren Bedürfnissen entsprechend leben dürfen. Bis sie von dieser Welt gehen. Alte Bäume verpflanzt man nicht, so heisst es.

In liebevollen Gedenken an dich, liebe Thelma,
Monika

Thelma

Unsere super tolle Hedwig

Hedwig war einfach einmalig. Es hat mir fast das Herz gebrochen, als sie am 24.5.2022 von uns gegangen ist. Sie lebte 3 Jahre bei uns auf Sorello und wir haben so viele wunderschöne Momente mit ihr erleben dürfen. Es fing schon damit an das sie, kaum auf Sorello angekommen, brüten wollte. Was habe ich nicht alles versucht sie davon abzubringen.

Hedwig liess aber nicht locker. Ihr könnt die Geschichte dazu hier lesen. So war es immer. Wenn Hedwig etwas wollte, setzte sie es durch. Sie hatte eine besondere Gabe
mir verständlich zu machen, was ihr wichtig war. Hedwig liebte die Leckerli Zeiten. Immer, aber auch immer, egal wo sie im Auslauf steckte kam sie angerannt, oft angeflogen
und nicht selten landete sie auf der anderen Seite des Zaunes. Das verdutzte Gesicht, welches sie dann machte war einfach herrlich. In dem Winter, welcher so warm war und kein Schnee fiel, sind wir ab und zu über das Grundstück gegangen und haben Schneckenhäuschen gesucht. Sie liebte Schneckenhäuschen. Ich brauchte nach der Leckerli Runde nur ihren Namen zu rufen und schon war sie da.

Hedwig war einfach ein Geschenk. Ich bin so dankbar war sie bei mir und ich konnte all die wundervollen Momente mit ihr leben und erleben.
Mit traurigem Herzen, aber voller Dankbarkeit

Deine Monika

Hedwig mit Tofino und Abraxas

Willkommen Thelma und Louise

Am 17. Mai 2022 sind zwei neue Sussex auf Sorello eingezogen. Sie sind 3 Jahre und kommen aus der privaten Haltung. Da sie nun keine Eiere mehr legen, suchten sie einen Platz, wo sie leben können bis sie von dieser Welt gehen.

Die Zusammenführung hat bis jetzt super geklappt.
Thelma ist eher schüchtern, war noch nicht draussen, sondern ist im Moment lieber im Stall und erkundigt dort ganz vorsichtig einen Raum nach dem anderen.
Louise ist ganz anders. Sie ist sehr neugierig und unternehmungslustig. Sie war am nächsten Mittag schon im Auslauf unterwegs, am Nachmittag gegen Abend lange Zeit im Waldstück auf unserem Grundstück. War oft bei mir und erzählte mit mir. Während Thelma im Stall immer wieder nach ihr rief und es gar nicht lustig fand, dass sich Louise schon draussen rumtrieb.

Als alle schon im Bett waren machte sich Louise auf, um den Auslauf zu erkunden. So warteten wir geduldig bis sie dann doch in den Stall kam , als es sehr dämmrig wurde.
Am zweiten Tag blieb Louise dann bei Thelma im Stall. Gemütlich scharrten sie im Stroh und ruhten gemächlich auf einem Strohballen aus.

Wir hoffen, dass die beiden sich schnell einleben und sich an uns und an die Hähne und anderen Hennen gewöhnen. Sie haben nämlich erst kürzlich ihre beiden Kolleginnen verloren und das macht es sicher auch noch schwieriger.

Madita und Hedy

Madita und Hedy, zwei so unterschiedliche Hennen haben sich in ihrer Krankheit gefunden , die Zweisamkeit genossen und waren gegen Ende so nah miteinander verbunden.

Madita war das rangniedrigste Huhn und Hedy sehr ranghoch. Beide litten an der Legehennenkrankheit. Und so unterschiedlich sie eben waren, es spielte dann keine Rolle mehr. Tag und Nacht waren sie zusammen. Frassen gemeinsam, bewegten sich zusammen im Stall von einer Ecke zur anderen, schliefen aneinandergekuschelt. Zogen sich sogar zur selben Zeit zum sterben zurück. All das was sie zu ihrer aktiven Zeit trennte, als Huhn, spielte nun keine Rolle mehr.

Madita starb in der Nacht auf den 8. Mai und Hedy folgte ihr dann am Nachmittag vom 8. Mai. Besonders für Madita fand ich es schön, dass sie am Ende ihres Lebens nicht alleine war. Sie wurde als rangniedrigstes Huhn so oft überall weggejagt. Das machte ihr zu schaffen, war sie doch so sensibel und wollte gerne zur Schar mit dazu gehören. So durfte sie zum Schluss doch noch Gemeinschaft erfahren. Ich wünsche beiden von Herzen, dass sie sich auf der anderen Seite gefunden haben. Gleichberechtigt und sich viel zu erzählen haben.

Eine Erfahrung für mich, die somit auch ihre schöne Seite hatte, obwohl Abschied nehmen, sie beim sterben zu begleiten, jedes mal enorm Energie kostet.

Herz-lichte Grüsse ihr Beiden, eure Monika

Arielle

Arielle war ein sehr schüchternes, zurückgezogenes Huhn. So ist sie auch von dieser Welt gegangen. Leise und still. Arielle hat die letzten Tage noch mit ihren Kolleginnen im Auslauf verbracht, um sich dann in den Stall zurückzuziehen. Alleine, ganz für sich, in Ruhe. Sie war viel mit ihren weissen Kolleginnen zusammen. Machte einen zufriedenen Eindruck. Besonders toll fand sie die Leckerli Runden. Da war sie immer vorne mit dabei.

Kleine, zarte, stille Arielle, Du wirst uns immer in Erinnerung bleiben. Eine gute Reise und alles Liebe wünsche ich Dir.

Herz-lichte Grüsse Monika

Arielle

Madame Klarinette

Am 19. April 2022 ist unsere Madame Klarinette auf die andere Seite des Regenbogen gegangen. Klarinette kam mit Picky und Henriette aus einer privaten Haltung am 5. September 2021 zu uns. Am Anfang waren die drei für sich. Ziemlich schnell integrierten sie sich dann in die Gruppe und erkundigten jeden Fleck des Grundstücks.

Hier das Channeling von Henriette:
Ich hätte ewig leben können. Die grosse Gruppe mit den beiden Hähnen fand ich extrem super. Immer lief was. Die Weite und Grösse des Auslaufs und die spannenden Futtersuchen, einfach toll. Vor allem wenn eine Blindschleiche gefunden wurde, da war vielleicht was los.
Verschiedene Sandbäder, an unterschiedlichen Orten. Wald, Wiese, Kräuter… immer ein herrlicher Duft in der Nase. Die vielen Sonnenstunden. Ich hab es so genossen unter dem kleinen Stall oder dahinter zu liegen. Dort ging immer etwas Wind, es war unser Schattenplätzchen, wenn es sehr sonnig war. Fast alle gemeinsam lagen wir dort, in ruhiger Eintracht, entspannt, genossen, lauschten der Welt.
Ich hätte ewig leben können um all das immer wieder zu erleben. Aber mein Körper war sehr müde. Sehr ausgelaugt. Ich tat mich schwer mit dem Loslassen. Ich hoffe, wenn ich wiederkomme, dass ich es wieder so schön haben werde.
All diese wunderbaren Momente hab ich mitgenommen. In meinem Herzen. Geniesst alle das Leben, die schönen Seiten vom Leben. Ihr wisst nie, wann es das letzte Mal sein wird. Ich grüsse euch herzlich von der anderen Seite, Eure Klarinette.

Dies erzählte mit Klarinette am Abend , nachdem sie gegangen war. Was für eine wunderschöne Nachricht. Wir vermissen sie und sie wird uns immer im Herzen und in unseren Erinnerungen sein. Ihr ausgeprägter Lebenswille war beeindruckend, das werde ich sicher nie vergessen.

Herzlichst Monika

Madame Klarinette