Unsere allerliebste, kleine Dorie ist gestern Nacht über die Regenbogenbrücke gegangen

Sie konnte nur knapp fünf Monate das Leben auf Sorello geniessen.
Und sie hat es genossen. In vollen Zügen. Ist extrem schnell und wunderschön aufgeblüht, unsere kleine, stille Blume.

Sie liebte das Geräusch der Mehlwurmdose. Sie war immer als Erste da. Hat gierig gefressen und eifrig nach den Mehlwürmern gesucht.

Dorie war sehr genügsam. Ihre Eierleistung enorm. Ist nie zutraulich geworden. Aus ihrem vorherigen Leben hat sie extrem viel Angst mitgebracht. Nach und nach, die Zeit heilt alle Wunden… wurde sie recht zutraulich. Blieb stehen oder sitzen wenn ich vorbei kam. Ein paar mal traute sie sich sogar etwas aus meiner Hand zu fressen. Das bedeutete sehr viel, sich so zu öffnen. Erst am Schluss, als es ihr schlecht ging, konnte sie die Streicheleinheiten geniessen und zulassen.

Sie konnte miterleben, wie ihre einzige Vertraute, Hedwig, Küken ausbrütete und sie heranwachsen sehen. Diese Zeit war etwas schwer für sie. Da Dorie nun nicht mehr mit ihr unterwegs sein konnte. Dies waren sie vorher immer. Schliefen sogar nebeneinander.

In zwei Tagen wäre sie fünf Monate auf Sorello gewesen. Ich frage mich, wie kann ein Mensch/ Bauer ein so tolles, schönes Tier kaputt machen, runter wirtschaften, dass es nach nur so kurzer Zeit bester Ernährung, Pflege und Freiheit stirbt.

Wir vermissen Dorie mit ihrer hektischen, schnellen Art. Unser flinkes Hühnchen.
Wir danken für die schöne, viel zu kurze Zeit mit Dorie. Sie wird in unseren Herzen bleiben, mit vielen tollen Erinnerungen wenn wir zum Stall oder über die Wiese gehen.
Auch wenn sie eine kleine, schlanke Henne war, sie besass etwas ganz Grosses, was einem unmittelbar in ihren Bann zog. Die Hühnerschar ist auf einmal enorm viel kleiner geworden ohne Dorie.

Viele Mehlwürmer sind heute liegen geblieben.
Sie fehlt.

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