Unsere Hanni ist am Sonntag, 22.3.20 gegen Mittag gestorben.

Sie hat ab Mitte Februar angefangen zu schwächeln. War immer mal wieder schwach, apathisch. Frass und trank nicht. Mit Homöopathie konnte ich sie gut stabilisieren, sie frass, trank dann gut. War aktiv auf Futtersuche und im Auslauf unterwegs. Woran sie nun gestorben ist, weiss ich nicht. Vielleicht war ihre Zeit auf Erden hier beendet.

Ich mag mich noch lebhaft an sie erinnern, als sie bei uns eingetroffen ist. Die erste Zeit, sogar die ersten 2-3 Monate, war sie immer wieder aggressiv gegenüber den anderen Hühnern. Pickte diese und sass ihnen sogar auf, wenn ihr etwas nicht passte.

Dies war ihr Verhaltensmuster, welches sie von dem Stall vorher mitgenommen hatte. Sie hatte dort gelernt, das sie aggressiv sein muss, um zu überleben. In diesen 2-3 Monaten bei uns merkte und lernte sie, dass es nun nicht mehr nötig war aggressiv zu sein. Es war genügend Platz, Futter, Ausweichmöglichkeiten vorhanden. Kein Stress mehr. Sie musste um nichts mehr kämpfen. Somit wurde sie zunehmend toleranter. Sie unterliess dann sogar die Attacken gegen ihre Kolleginnen ganz. Genoss das leichte Leben und die Freiheit.

Hanni war sehr lebenslustig, fröhlich und immer in Aktion. Wurde zutraulich und erzählte viel mit mir. Ihr Kennzeichen: das erste Glied an der rechten äusseren Fusszehe war amputiert, vermutlich durch einen Unfall im vorherigen Stall.

Ich bin dankbar, dass Hanni bei mir war. Sie ein Leben in Liebe und Respekt kennenlernen durfte, bevor sie nun über die Regenbogenbrücke ging. Ich hoffe, sie konnte ganz viel Liebe in ihrem Herzen mit über die Regenbogenbrücke nehmen. ☺

Von Herzen alles Liebe wünschen wir Hanni…

Monika, Peter, Luna, Lola, Hedwig, Nanni, Hermine, Mimi, Tofino und Abraxas

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